Ich sitze im Auto, die Beine zum Schneidersitz verknotet, Ihr beiden seid am hinteren Ende unseres Campers am kichern und neben mir sitzt Du und versuchst angestrengt dich nicht vom Zauber der vorbei ziehenden Natur ablenken zu lassen.
Du bist ein echter Ruhepol, wirkst gefestigt in dir selbst und doch frage ich mich manchmal – was denkt das Subjekt hinter dem Objekt?
So schnell passiert es in der heutigen Zeit, dass Mann, Papa, Partner, Mensch zum Objekt wird.
Zum Objekt von Vorstellung, Erwartungen und Hoffnungen.
Sei ein liebevoller Papa, arbeite tüchtig und bring ausreichend Geld nach Hause, investiere deine Freizeit in die Familie und das alles bitte immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Wo bleibt die Zeit für echte Gefühle, eine eigene kreative Vorstellung vom Sein?
Wir leben in einer Welt voller Ansprüche.
Eine kommerzielle Welt in Mitten von Hierarchien. Die Sorge, das aus Kindern auch jah etwas wird ist allgegenwärtig.
Ich möchte euch die Fähigkeit bewahren eure Talente und Pusteblumen des Lebens nicht verblasen zu müssen.
Und genauso wünsche ich mir für dich und uns, nicht mit zusammengebissenen Zähnen durch die Zukunft zu gehen.

Lass uns auf unsere Körper und unsere Herzen hören.
Lass uns nichts tun, was uns keinen Spaß macht.
Lass uns hinterfragen wie es uns geht.
Ob wir spüren können, dass es uns gut geht oder wir es uns nur anerzogen haben so zu fühlen.
Liebe Fine, schreibe bitte immer weiter. Es liest sich so poetisch. Und ich frage mich, ob du 5 Minuten an einem solchen Text sitzt oder 2 Stunden. Aber es ist egal, solange du Spaß hast. Ich bekomme immer Gänsehaut. Seid lieb und fest umarmt, eure Bären
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